Branitzer Park Cottbus

Branitzer Park CottbusHermann Fürst von Pückler-Muskau schuf mit dem Branitzer Park zum Schloss Branits sein Alterswerk. Weitgehend erhalten und in Details wiederhergestellt, bildet die Anlage dank konsequenter Pflege auf hohem Niveau heute eine Gartenschöpfung von europäischem Rang. Auf den Spuren Pücklers beginnt der Rundgang vom östlichen Eingang her an der Parkschmiede. Dieser Weg von der Forster Chaussee über die Englische Allee ist als Auffahrtsweg aus Richtung Osten konzipiert. Der neugotische Bau der Parkschmiede markiert als Torhaus die Grenze zwischen dem „Inneren Park" und der gestalteten Kulturlandschaft, dem „Äußeren Park". Von der Auffahrt fällt der Blick nach rechts über die Schmiedewiese auf das Schlossensemble mit Cavalierhaus, Schloss und Marstall - eine Parkszene, die von Pückler bewusst als Entreé gestaltet wurde.

Hinter der Schmiedewiese wendet sich die Auffahrt nach Norden und führt über die Blaue Brücke in den reich ausgestatteten Schlossbereich. Östlich des Schlosses liegt zwischen Marstall und Cavalierhaus der geschmückte Pergolahof. Von der Terasse auf der Westseite des Schlosses führt der Blick über den Pleasureground: Ganz zur Linken in Schlossnähe der Kiosk mit Büste der Henriette Sontag. Zentral im Vordergrund liegt der Schlosssee mit der stattlichen Flügelnuss unmittelbar am jenseitigen Ufer. Kulissenartig gepflanzte Baumgruppen und markante Einzelbäume gliedern den Parkraum, darunter im Mittelgrund die nachgepflanzte Pokallinde. In der Mitte des Hintergrundes, am Ende des Schilfsees, befindet sich der Kugelberg, der seinen Namen nach der dort vom Fürsten aufgestellten Glaskugel erhielt.

Westlich des Schlosses lässt sich der weite Parkraum historisch und thematisch in vier Bereiche gliedern:

Der Hauptpark oder Mittelpark umfasst den Pleasureground bis zum Kugelberg. Südwestlich vom Schilfsee zunächst der Hainteil und daran anschließend der Schlangenseebereich. Um den Pyramidensee im Westen die Tumuluspartie, benannt nach der Erdpyramide im See, die Pückler als eigenes Grab errichten ließ. Nördlich vom Pyramidensee als jüngster Bereich der Bleyerparkteil, der heute vor allem durch Ausblicke vom Umfahrungsweg im Wald und am Waldrand auf eine große Freifläche zu erleben ist.

(Quelle: reiseland-brandenburg.de)

Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und Schloss Branitz
Robinienweg 5
03042 Cottbus
Tel. 0355-75150
Fax 0355-7515230

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